Dominic Stricker (ATP 172) ist der erste Sieger des Finaport Zug Open. Der 19-jährige Berner setzte sich im Endspiel gegen die ehemalige Weltnummer 10, den Letten Ernests Gulbis, in drei Sätzen durch. Der Titel in Zug - der erste auf Sand und ingesamt dritte auf Challenger-Stufe - bedeutet für Stricker den grössten Triumph seiner noch jungen Karriere. Die erfolgreiche Woche in Zug katapultiert ihn im ATP-Ranking weit nach vorne.

Die Kulisse hätte für das erste Finalspiel des Finaport Zug Open keine bessere sein können. Strahlender Sonnenschein und beste Stimmung im bis auf den letzten Platz ausverkauften Centre Court des Tennisclub Zug erwartete die beiden Spieler. Stricker geriet zunächst mit eigenem Aufschlag bis zum Stand von 5:6 im ersten Satz nicht in Bedrängnis. Dann wurde ihm zum Verhängnis, dass ihn der erste Service in jener Phase zu oft im Stich liess. Den zweiten Satz gewann er deutlich, auch weil Gulbis vorübergehend den Fokus verlor und sich über allerhand Dinge aufregte.

 

Sprung in der Weltrangliste

Das entscheidende Break im dritten Satz gelang dem Schweizer zum 5:3, nachdem er beim Satzanfang vier Breakbälle abgewehrt hatte. Dank dem zweiten Turniersieg in diesem Jahr, dem dritten auf Challenger-Stufe insgesamt, verbessert sich Stricker in der Weltrangliste um fast 50 Plätze. Er wird im neuen Ranking vom 1. August 2022 auf Platz 126 klassiert sein und zum ersten Mal zu den besten 150 Spielern der Welt gehören.

 

Strahlender Sieger

Dominic Stricker zeigte sich nach dem Sieg überglücklich: "Es war eine fantastische Woche hier in Zug. Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt und tolles Tennis gezeigt. Es scheint, dass mir die Erstausgaben der Turniere sehr liegen. Nach meinem ersten Challenger-Titel in Lugano 2021 hat es nun auch hier in Zug geklappt: Mein erster Titel auf Sand und dazu noch bei einem 125er Turnier. Das hilft mir enorm auf meinem Weg. Mit meinem neuen Ranking kann ich das nächste Ziel ansteuern: Die Qualifikation für die Haupttableaus der Grand-Slam-Turniere." /sda

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